Menü Schließen

50-Jahre-Feier des TC Imst

Hier noch zur Ergänzung der clubeigene Medienbericht (geschrieben von Daniel Thurner):

50 Jahre Tennisclub Imst

Ein perfekt organisiertes Jubiläums-Fest ging in Hoch Imst auf einer der schönsten Tennisanlagen Tirols über die Bühne. Neben dem runden Geburtstag des Clubs gab auch der Höchststand an Mitgliedern, fast 350, Anlass zum Feiern.

Was Sportwart Alois Gritsch mit seinem Organisationskomitee bestehend aus Ruth und Sarah Jaritz, Friedlinde Reiter, Bernd Suitner, Markus Lentsch und unzähligen weiteren Helfern und Helferinnen hier in monatelanger Arbeit auf die Beine gestellt hatte, erlebte der Club in Hoch Imst so noch nie: eine eigens konstruierte Bar, kulinarische Vollverpflegung, eine Tombola mit höchst attraktiven Preisen, ein wunderschönes Fotoalbum, ein eigener DJ, um nur einige Attraktionen aufzuzählen. Kein Wunder, dass sich neben zahlreichen Mitgliedern auch etliche prominente Gäste aus der Lokalpolitik, der Sponsorenlandschaft, aus dem Sport und nicht zuletzt aus der Vereinshistorie im bestens gefüllten Festzelt einfanden.

Ein sichtlich stolzer Obmann Bernd Schwaiger begrüßte all diese Gäste in seiner Eröffnungsrede in einem von Ruth Jaritz moderierten Festakt. Weitere Ansprachen des Imster Bürgermeisters Stefan Weirather, des Vize-Bürgermeisters und Sportreferenten Marco Seelos, des ASVÖ-Bezirksobmanns Max Heinz und des Leiters der Tennischule (gleichzeitig Vertreter des Tiroler Tennisverbandes) Andreas Moitzi folgten. Alle betonten die großartige Arbeit des TC Imst und gratulierten zum Jubiläum.

Zwischendurch wurden dann auch alle Stadtmeister- und innen geehrt, beginnend bei den ersten 1972, Karl Buchensteiner und Helga Sperl, bis zu den aktuell regierenden Fabian Pfefferkorn und Sarah Jaritz. Am öftesten triumphierte Elgar Schnegg mit unglaublichen 13 Stadtmeistertiteln.

Einen Höhepunkt stellten dann aber jedenfalls die Anekdoten von Dieter Lhota über die Gründungszeit des Clubs dar. Ende der 60er-Jahre wurde in Imst zwar schon Tennis gespielt (auf der Hohen Warte oder bei der Stapf-Villa, anfangs sogar mit Ballbuben), aber es gab noch keinen Club. Bei der Gründung im Jahr 1972 stand dann auch der Bau einer eigenen Anlage im Fokus. Diese wurde in den Folgejahren unter unvorstellbaren Einsatz zahlreicher Pioniere und mit der Unterstützung vieler Institutionen errichtet, führend die Obleute Sven Stapf, Norbert Fink und eben Dieter Lhota. Es entstand eine wunderschöne, an die Natur in Hoch Imst angepasste Anlage mit eigenem Clubhaus, heute alles schuldenfrei im Besitz des Vereins. Bis dahin mussten zwischendurch sogar einmal manche Gründungsväter mit ihrem Privatvermögen für notwendige Kredite haften.

Inzwischen sind aus den ursprünglich vier Plätzen sieben plus eine Schlagwand geworden, der Verein floriert, die Mitgliederzahlen bewegen sich in lichter Höhe und der Spielbetrieb ist intensiv. So kann es in die nächsten 50 Jahre gehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.